85435 Erding
Um eine Brandausbreitung zwischen einzelnen Nutzungseinheiten ausreichend lange zu verhindern, galt es im Rahmen der Brandschutzsanierung, vorhandene Trennwände zu untersuchen und diese gegebenenfalls den Vorgaben entsprechend anzupassen. Leitungsdurchführungen wurden durch Rohr- bzw. Kabelabschottungen im Bereich der Decken und Trennwände brandschutztechnisch ertüchtigt. Gleiches galt für im Bestand vorhandene Brandschutztüren sowie der Türen in Flucht- und Rettungswegen. Mängel wurden beseitigt oder betroffene Türen komplett ausgetauscht.
Ziel der brandschutztechnischen Sanierungsmaßnahme ist es, den Funktionen des Gebäudes mit seinen unterschiedlichen Nutzern gerecht zu werden. Seit der ursprünglichen Verwendung sind mehrere Nutzungsänderungen umgesetzt worden, die hieraus neu entstandenen Anforderungen an Brandschutz und Arbeitsstätten galt es zu integrieren.
Gemeinsam mit Brandschutzplanern und den zuständigen Prüfsachverständigen wurde ein Konzept entwickelt, das dem Gebäude und seiner Nutzung gerecht wird. Ziel ist es, den vorbeugenden baulichen Brandschutz zu vereinfachen und neu zu strukturieren. Im Sinne der Nachhaltigkeit – zukünftige Nutzungen mitzudenken und gleichzeitig bestehende Mängel zu beseitigen.
Im Rahmen der Brandschutzarbeiten wurden die technischen Anlagen einer umfassenden Analyse unterzogen und entsprechend der neuen Brand- und Wärmeschutzanforderungen angepasst. Dies umfasste den Rückbau und die Erweiterung von Haustechnik, die Querschnittsreduzierung der Trinkwasserleitungen, den Rückbau von Lüftungsanlagen und die Erweiterung der bestehenden Heizungsanlage.